DER
RIO FUTALEUFU
Der Río Futaleufú entspringt in den argentinischen Anden als
Rio Tigre. Nachdem er im Nationalpark Los Alerces mehrere Seen durchflossen
hat, heißt er in der Folge Río Futaleufú, was in der
Sprache der Mapuche-Indianer so viel wie "Großer Fluss"
bedeutet. Die Berechtigung zu diesem Namen verdient er sich mit einer Durchflussmenge
von 200-1000m³/s. Dabei durchfließt er vor der Kulisse schneebedeckter
Gipfel traumhaft schöne Granitschluchten. In der Nähe der argentinischen
Grenze liegt das Dorf Futaleufú mit ca. 1000 Einwohnern.
Vom
See in Argentinien bis zum Dorf Futaleufú mäandert der Fluss
gemächlich durch ein weites, offenes Tal und explodiert dann in den
Stromschnellen des Canyón del Infierno. Ab hier bietet er 40 km
"Big Water" vom Feinsten, bis er sich im Lago Yelcho wieder
beruhigt. Ab dem Ausfluss aus dem See heißt der Fluss Río
Yelcho. Er fließt nun geruhsam dem Pazifik entgegen, durchquert
dabei ein wildromantisches Tal und mündet schließlich bei Chaiten
ins Meer.
Der
Rio Futaleufú hat unter Wildwasserfreunden auf Grund seiner meterhohen
Wellen und seines türkisfarbenen Wassers Berühmtheit erlangt.
Als Zugabe gibt es dann noch eine Berglandschaft, die ebenso spektakulär
wie das Flusstal selbst ist. In Anbetracht all dieser Aspekte wundert
es nicht, dass zahlreiche Kajaker und Rafter den Futaleufú als
das beste Wildwasser der Welt bezeichnen.
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